Blog - Liebe

Liebe und Transformation

Wir haben keine Gefühle, wir deuten diese, da sich die Welt immer nur so darstellt, wie wir sie denken! Liebe ist Emotion, Gefühl und Empathie, wird jedoch nur durch eine integrale Kommunikation vollständig zum Ausdruck gebracht. Liebe ist also eine eigenständige Identität. Die Kunst der Integralen Liebe nimmt neben den Höhen auch die Tiefen des Lebens an, um das Erkennen von Sinn und Zusammenhängen mit allen Sinnen erfassen zu können.

Inhaltszusammenfassung: Liebe ist der integrale Ansatz, Kommunikation, die alles Lebendige miteinander verbindet, in das Leben einzuladen, um persönliches Wachstum im Leben generell für sich mit anderen Menschen in jeder möglichen Form teilen zu können. Ziel ist es, die schöpferische Freiheit zu erlangen, jede Form der Kultur und Humanität für jeden Menschen verfügbar zu machen – damit empfiehlt sich schon der Ansatz nicht für eine Wellness- oder Konsumideologie. Sie ist bestimmt für die neue Frau, den neuen Mann im 21.Jahrhundert, die Liebe unabhängig jeglicher Konvention erfahren wollen.

Was ist das Geheimnis einer glücklichen Partnerschaft? Verbale und nonverbale Kommunikation gelingt nur wechselseitig in emanzipierter Art. Wer offen ist für neue Perspektiven, muss bereit sein, alte Denkstrukturen nach einer gründlichen Reflexion hinter sich zu lassen, erst dann kann man sich von den Fesseln, die durch nicht mehr zeitgemäße Glaubenssätze entstehen, befreien! Die Liebe fällt niemand auf Dauer zu.

80% und mehr jeder Beziehung besteht aus Routine. Integrale Liebe stellt ein Modell der sozialen Kommunikation vor, den grauen Beziehungsalltag zur realen Entwicklung einer Beziehungsidentität zu nutzen.

Liebe“ ist zu wertvoll, um es ausschließlich der Lebenshilfe-Selbstoptimierer-Psycho-Coaching-Szene zu überlassen. Integrale Liebe basiert gerade nicht auf der Basis: „Leistung-Gegenleistung“. Erich Fromm war im letzten Jahrtausend öffentlich der Meinung, dass man sich "Liebe erarbeiten solle" - Grundlage für abertausende Menschen, sich heute noch durch Selbstoptimierung ins Unglück zu stürzen.

Merke: Liebe kommt von selbst zu einem Menschen, einem Paar, wenn diese gar nicht damit rechnen! Liebe "machen" gleicht dem Verständnis und Grundsatz des homo oeconomicus.

Ist Liebe abhängig von den Hormonen, den inneren Werten, von Sex, Geld, Vertrauen oder doch von der inneren Sehnsucht, die verloren gegangene Einheit zur Natur in sich wieder zu finden? Warum lieben wir jemanden und warum werden wir geliebt? Gibt es Liebesformeln, Gesetzmäßigkeiten oder spezielle Gene, auf die wir uns verlassen könnten (Oxytocin & Co.)?

Integrale Liebe umfasst jegliche Form der Zuwendung, Unterstützung, Sympathie, Beziehungsform und Bewusstseinszustand personaler wie transpersonaler Natur. Liebe ist Emotion, Gefühl und Empathie, wird jedoch nur durch eine integrale Kommunikation vollständig zum Ausdruck gebracht. Liebe ist also eine eigenständige Identität. Sie bringt in Reinform die Höchst möglichste Solidarität zwischen Lebewesen zum Ausdruck. Die Kunst der Integralen Liebe nimmt neben den Höhen auch die Tiefen des Lebens an, um das Erkennen von Sinn und Zusammenhängen mit allen Sinnen erfassen zu können.

Ist Liebe genormt? Für die meisten Menschen unbewusst schon, da Sie bei genauerer Betrachtung ein Anspruchsverhalten darstellt. Gewohnheit schließt also Liebe aus!

Die Integrale Liebe ist ohne Belohnung und Bestrafung möglich, das unterscheidet sie drastisch von konventionellen Formen der bürgerlichen Liebe, da sie die positiven und negativen Gefühle und Erfahrungen integriert, anstelle diese zu bekämpfen bzw. zu verleugnen.

Integrale Liebe ist kein Gefühl oder Emotion, sondern ist unabhängig von Person und Objekt schöpferisches, evolutionäres Bewusstsein. Dagegen sind die bekannten Formen der Romantischen Liebe, Selbstliebe, Partnerliebe, Nächstenliebe, familiärer Liebe, Objekt- und Ideenliebe sowie Gottesliebe wiederum Klassifizierungen menschlicher Ideale. Diese allgemeinen Formen von Liebe können immer einseitig bestimmt sein und bedürfen keiner wechselseitigen Ergänzung, von daher sind diese immer subjektiv! Wir haben keine Gefühle, wir deuten diese, da sich die Welt immer nur so darstellt, wie wir sie wahrnehmen und denken!

Liebe ist die höchste Form der Kommunikation

Liebe als Begriff kann nie endgültig als greifbare Tatsache beschrieben werden, die Allgemeingültigkeit hätte, sie ist, wie wir alle wissen, höchst individuell durch den Grad Eigenerfahrung definiert. Tatsache ist jedoch, dass Liebe das Gegenteil von Tod ist und damit sicher die Höchst Möglichste, für einen Menschen erreichbare Lebensform, darstellt! Liebe benötigt eigentlich keine umfangreichen Interpretationen, wenn man Sie lebt und sie durch einen lebt. Die verblüffende Ähnlichkeit mit dem Tod ist diejenige, dass wir bei beiden Erfahrungen grundsätzlich ein Paradoxon erfahren: Diese Erfahrungen können nie auf Dauer in Körper und Geist erlebt werden. Für den Verstand sowieso, da dieser naturgemäß ungeeignet erscheint, die energetische Intensität überhaupt verstehen zu können. Das Denken kann nicht Lieben! Dieser ist darauf zwangsläufig angewiesen, die Liebe in Metaphern, Symbolen, Kunst und Musik als Äquivalente darstellen zu müssen.

Primär ist Liebe jedoch die höchste Form der Kommunikation; der Wortstamm Communio beweist dies in vielfältigster Art und Weise. Es verbindet, was vorher getrennt war und lebt gerade aus ihrer kulturellen und sozialen Diversivität.

Wir wissen, dass zwei Menschen dann eine Beziehung haben, wenn das Prinzip von Geben und Nehmen in natürlicher und unbegrenzter Form zum Ausdruck gebracht wird. Beziehung beeinflusst die Aktivitäten des jeweils anderen, die Gedanken, Gefühle und Emotionen sowie andere, leichter zu beobachtende Verhaltensweisen. Die Beziehung gilt als eng, wenn eine umfassende, gegenseitige Abhängigkeit besteht im Sinne zwei drittel Gemeinsamkeiten und etwa einem Drittel charakterlicher Gegensätzlichkeit, als für beide lernfähiges Material in ergänzendem Sinn.
Wie und warum bilden sich enge Beziehungen? Warum sind einige stabil, während andere sich nach Monaten schon wieder auflösen? Wie lassen sich die vielen Phänomene erklären, die innerhalb von Beziehungen auftreten? Diese Fragen lassen sich erst beantworten, wenn wir das faszinierendste dieser Phänomene verstanden haben: die Liebe.
Das sexuelle Begehren ist ein notwendiger Bestandteil der
leidenschaftlichen, romantischen Liebe – Menschen, die sich nicht sexuell zu ihrem Partner hingezogen fühlen, beschreiben ihre Gefühle meist als intensive Form der Freundschaft, da sie sich selbst nicht als verliebt wahrnehmen. Werden etwa zwei Drittel des gemeinsamen Zusammenseins mit gleichen Sympathiewerten geteilt, bleibt die kameradschaftliche Liebe recht stabil. Dazu sollten Sie wissen, dass unbedingt der Freiraum für die Liebe selbst dadurch erhalten bleibt, dass das restliche Drittel der Partnerpotenziale gegensätzlich sein müssen. Hier kann die Liebe, die ja eine eigenständige Instanz ist, weiter Atmen bzw. immer mal Luft holen von beiden Partnern.

Hier gesellt sich ein sehr notwendiger Begriff hinzu, ohne den langfristige, gelingende Partnerschaften unmöglich verstanden werden können: der Beziehungskörper. Die These besagt, dass die individuelle Beziehungschemie beider Partner so einmalig und individuell ist, dass die gemeinsamen Erlebnisse und Erfahrungen nie derart mit einem anderen Partner geteilt werden können - der Kern jeder individuellen Beziehungsqualität.

Dieses Feld gemeinsamer positiver wie negativer Erfahrungen ist ein eigenständiger Wachstumsbereich, der als gemeinsamer Spiegel körperlicher, geistiger wie seelischer Erfahrungen eigenes Wachstum generiert. Die Beziehung besitzt also bei zwei liebenden Partnern im Kern einen Wachstumsbereich, der bei entsprechendem Respekt und Wissen es ermöglicht, auch nach vielen Jahren, eine leidenschaftliche Sexualität wie auch geistig-spirituelle Einheit miteinander erleben zu können. Beides erschließt der Beziehung einen wirklich höheren Sinn im Leben. Sexualität transformiert sich jedoch mit zunehmenden Beziehungsalter teilweise zu einer höheren Form der Empathie. Die Romantische Liebe verfeinert sich jedoch nach Jahren selbstständig zu mehr Altruismus gegenüber anderen bekannten wie unbekannten Menschen, eine normale und schätzenswerte Qualität, die sich in allen Kulturen beobachten lässt.

Konventionelle Paare, die der Ansicht sind, dass der andere für das eigene Wohlbefinden zuständig sei, leiden ab diesem Zeitpunkt sehr stark, weil Liebe als eigenständige Instanz von der gemeinsamen, bewussten Interaktion gleicher Sympathien wie auch charakterlicher Gegensätzlichkeiten lebt und wächst.

Liebe wächst im Spannungsfeld von Distanz und Nähe

Der Atem der Liebe, gemeint ist der permanente Freiraum für jeden Einzelnen zwecks Konsolidierung und Entwicklung des eigenen sowie gemeinsamen Lebens, der erst mit der Klarheit in diese Einsicht in Bewegung kommt, zielt nicht mehr ausschließlich darauf ab, die „guten“ Erfahrungen zu forcieren und die weniger angenehmen möglichst zu bekämpfen. So kann die Liebe im guten und natürlichen Spannungsfeld zwischen romantischen Träumen, lieb gewonnenen Beziehungsritualen und der alltäglichen Routine geradezu und nur dadurch wachsen. Die gelegentliche Distanz von räumlicher Nähe und Zweisamkeit, der gemeinsamen Freude zu zweit und gelegentlichem Ärger, zerstörten Hoffnungen und neu zu erarbeitenden Zielen lässt keinen Beziehungsstaub mehr zu.

Beziehungen sind aus integraler Sicht nichts als Heilräume, sie bringen Herausforderungen in unser Leben, spiegeln uns unsere Defizite, geben Gelegenheit zu wachsen und legen offen, wo und wie wir uns selbst noch betrügen. Unsere Traumgebilde vom immerwährenden Liebesglück sind nicht nur offensichtlich realitätsfern, sie verdecken auch die Sicht auf das, was Beziehungen wirklich sind: Wrtvolle Lebenspraxis, um sich selbst und den anderen optimal zu verstehen.

 

Durch Beziehungen wirkt das Leben als LehrerIn

Liebe und Bewusstsein können sich nur in einem Raum von Freiheit entwickeln, in dem jeder authentisch ist, wer er oder sie ist. So selbstverständlich das in der Theorie klingen mag, so sehr lohnt es sich, dies in die Praxis umzusetzen. Und bei Freiheit geht es hier nicht um freie Liebe und wahllosen Sex, sondern darum, den anderen in keiner Weise kontrollieren zu wollen, ihm den Raum zur Entfaltung zu geben, ihn aufblühen zu lassen in seinem eigenen Sein. Das meine ich mit dem Atem der Liebe. Die Schwächen des einen verändern sich diametral zu den Stärken des anderen und umgekehrt.

Beide Partner erkennen im jeweils anderen das vollständige Sein, die wirkliche Mitte zwischen den Gegensätzen in Gestalt als LehrerIn, Vater/Mutter oder der Natur selbst. Totaler Respekt, tiefes Mitgefühl und bedingungsloses Vertrauen sind dafür Voraussetzung. Machtspielchen haben hier keinen Platz, Schwäche und Stärke, Rechthaben und Schuld sind lediglich Konzepte.

Wir lernen, Schwäche und Irrtum zuzugeben, uns mit dem Schmerz zu zeigen, hierzubleiben, alles hineinzulegen in das (Lern-)Feld des Vertrauens, dass wir mit dem Partner kreieren. Und wir lernen auch, uns nicht mehr selbst zu beschränken, unsere Stärke bedingungslos zu leben, unsere Wahrheit auszusprechen. Wenn das gelingt, geschieht das Wunder des Seins, des Gegenwärtigen, der Liebe.
Im Seminar werden anhand von Fallbeispielen erläutert, wie die bewusste Auseinander-setzung mit den „Inneren Ich-Instanzen“ für mehr Empathie und Klarheit in Beziehungen sorgt; Gegensätzlichkeiten, die unausgesprochen oft für Feindschaft sorgten, werden zur Grundlage einer liebevollen Kommunikation.
Kommunikation im weiteren Sinne ist jedoch die Basis sich so objektiv mitteilen zu können, damit wir überhaupt lieben können und auch geliebt werden. Auf spielerische Weise ergänzt oder spiegelt unser Partner, im Beruf oder in der Ehe, immer die Stärken oder Schwachpunkte der eigenen Persönlichkeit.
So gesehen können wir jede Situation für einen Erkenntnisgewinn produktiv nutzen.
Schwierigen Zeiten einer Partnerschaft (diese stellen nichts anderes dar als eine neue, natürliche Wachstumsphase) können so als kraftvolle und heilsame Chance für Wachstum genutzt werden.


Bei der Integralen
Liebe ist die Kommunikation der Königsweg, welche die Transzendenz des Ego betont und damit überwindet. Das Ego ist lediglich die Projektion des Selbst. In der Gesamtschau von Körper, Geist und Seele wird als deren Essenz das soziale Ich in den Mittelpunkt gerückt. Es geht also nicht nur darum, im Glück des anderen das eigene Glück zu finden, sondern den Beziehungskörper für beide zu entdecken. Nur wenn jeder für sich auch eine eigene Entwicklung generieren kann, kann die Liebe für beide Partner auch atmen. In Beziehungen stellt sich immer die Frage: Welchen Ich Anteil trifft die Liebe in mir? Der Kern, das Ziel dieser Suche ist die eigene Identität und deren Teil-Identitäten, jene die gelöst und solche, die noch ungelöst auf Einheit warten. Partnerschaft kann so zu einem Instrument des Lernens und Liebens werden

Erwartungen bilden das Gerüst der Liebe, somit ist die notwendige Abstimmung von Erwartung und Erwartungshaltung für beide Partner eine regelmäßige Pflicht. Intimität und Vertrauen sind das Resultat, auf diesem Fundament kann Liebe gelingen. Sexualität und Bindung erfordern eine starke Empathie, die trainiert werden kann, ansonsten droht Sexualität zum Machtspiel zu verkommen. Da Sex unabhängig von der Liebe ist und umgekehrt, kann sie als materieller Teil der Beziehung überhand gewinnen, wenn beiden Partnern die Ökonomie wichtiger erscheint, als das persönliche Wachstum.

Platons Eros ist die ursprüngliche, evolutionäre Kraft, die in ihrer höheren Form Kultur, Mitgefühl und Spiritualität erst ermöglicht.

Eine bewährte Form von Empathie ist die Achtsamkeit in Beziehungen. Unachtsamkeit in der Beziehung macht nicht glücklich. Jeder ist dazu fähig, Achtsamkeit zu entwickeln; der Zustand der Liebe generiert im Übrigen automatisch Achtsamkeit. Diese beschreibt das verweilen im Hier und Jetzt. Sein und Nichtsein, die Spirituelle Liebe ist das Gegenteil von Disziplin und Leistung, nämlich Meditation im Alltag. Der Flow, der durch Achtsamkeits-übungen bewirkt wird, kann Liebe in Aktion bedeuten.

Die Neurobiologie der Liebe wird in der aktuellen Hirnforschung durch die Erforschung der sog. Spiegelneuronen darin bestätigt, dass Empathie und Achtsamkeit in uns bereits angelegt sind. Israelische Forscher haben unlängst nachgewiesen, dass die Unterschiede von weiblichen und männlichen Gehirnen nur sehr gering sind. Viele populäre Ratgeber halten deswegen wissenschaftlichen Standards überhaupt nicht Stand, dass sich diese meist auf alte, Forschungsergebnisse der Evolutionsbiologie aus den 70er- und 80er Jahren des letzten Jahrtausends beziehen (Problembasis bei den kommerziellen Wellness-Veröfentlichungen ist das sog. "Egoistische Gen", das nie nachgewiesen werden konnte!

Schöne neurobiologische Grüsse aus dem jetzten Jahrhundert!

Kommen Männer wirklich vom Mond und Frauen von der Venus? Und sind Frauen die besseren Menschen? Nein. Integrale Liebe ist ohne Belohnung oder Strafe möglich – zwischen dem Ja und dem Nein liegt die Mitte der Liebe.

Beim Thema Sex & Sinnlichkeit können uns die Lehren vom indischen Tantra und dem Kamasutra sowie dem japanischen Karezza unbedingt weiterhelfen, da diese die bereits erwähnten Grundfähigkeiten zur Liebe wie Empathie, Achtsamkeit und Meditation kulturell über Jahrtausende bereist eingebunden haben. Diese Form der sinnlichen Erotik ist die körperliche Kunst des Liebens – Sex, ein Mittel alle Rollen fallen zu lassen. Östliche Erotik geht über das Technisch-Funktionale von Sex hinaus: Beim Tantra geht es gerade nicht um den Orgasmus, sondern um das möglichst lange Hinauszögern desselben! Das innere Feuer der Liebe wird z.B. durch Atemtechniken, einfachen Fingerdruckbewegungen, Massage, kreativem Storytelling u.v.M. angeregt. Spielerisch lösen wir uns dadurch von persönlichen und körperlichen Blockaden.

Die Liebe heute: Wir haben durch die freie Wahl regelrecht die Qual der Wahl in der Selbstverwirklichung unserer Beziehungsideale im Tinder-Zeitalter. Hilfreich und ordnend ist z.B. die Frage: Über welche Werte definiere ich mich?

Thema Rückbindung: Tradition und Ursprung kontra Individualität müssen keine unvereinbaren Gegensätze bleiben, wenn wir der Liebe immer wieder Freiräume zum Atmen gewähren. Wir können lernen, uns von der Liebe, unabhängig von Religion,Ideologie, Gesellschaft oder Tradition, führen zu lassen, denn Lieben bedeutet Sein.

Integrale Liebe, die jede Form der zwischenmenschlichen Liebe sowie die Liebe zur Mutter Erde mit einschließt, hebt die Trennung eines Einzelnen von seiner Seele, als dem immanenten Potenzial auf, insofern können wir sie als Begleiterin eines jeden Transformationsprozesses verstehen. Auch gilt das Prinzip von Geben und Nehmen, eben in einer höheren, ganzheitlichen Form.